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Unser Konzept

In der heutigen Zeit brauchen immer mehr Kinder und Jugendliche, aber auch verstärkt Erwachsene, Unterstützung bei der Bewältigung von Lern- und Arbeitsituationen. Unsere Umwelt ist komplexer geworden und die Ansprüche an jeden Einzelnen sind gestiegen.

Aus diesem Grunde haben wir das Förderkonzept nach Sprünge entwickelt. Es kombiniert eine kognitive Lernförderung mit der Vermittlung von fachlichen Themen. Was heißt das im Einzelnen? Unter der Vermittlung von fachlichen Themen sind klassische Lerninhalte (z. B. Deutsch, Mathe, Englisch, usw.) zu verstehen, welche auf eine spezielle Art vermittelt werden. Allein durch diese Art der Vermittlung hebt sich die Förderung durch Sprünge schon von der klassischen Nachhilfe ab. Wie wir das machen? In unserer Förderung gibt es weder Frontalunterricht noch Auswendiglernen. Wir verstehen uns als Vermittler und nicht als Lehrer! Wir leiten unsere Förderteilnehmer zu einer selbstständigen Arbeitsweise an und geben ihnen somit die Möglichkeit die komplexen Zusammenhänge zu durchschauen und zu verstehen. Lassen Sie sich überraschen - es gibt auch noch ein anderes Lernen als das für die Schule!

Doch das war uns noch nicht genug. Wir haben erkannt, dass bei vielen Kindern, Jugendlichen und sogar noch Erwachsenen die Grundlagen/Grundfertigkeiten des Lernens fehlen. Doch was für Grundfertigkeiten brauche ich fürs Lernen? Eine gute Frage! Wir haben versucht die Prozesse hinter dem Lernen zu verstehen und sind dabei auf verschiedene Ansätze gestoßen. Lange Zeit gingen die Wissenschaftler davon aus, dass Lernen nur etwas mit der Intelligenz zu tun hätte. Entweder ein Mensch verstand die Lerninhalte oder er war eben zu "doof" dazu. In dieser Zeit tauchte jedoch auch der Ansatz eines israelischen Kognitionspsychologen auf.

Prof. Dr. Reuven Feuerstein ging nicht mehr von einer statischen Intelligenz aus, sondern sprach von der Ausschöpfung des Lernpotentials jedes einzelnen Menschen. Im Laufe seiner Arbeit erforschte er die Prozesse, welche zum Lernen notwendig sind und fasste diese in dem Begriff der kognitiven Struktur zusammen. Das Kernstück seiner kognitiven Struktur bilden die verschiedenen kognitiven Grundfertigkeiten, welche er als Grundlage für jeden Lernprozess nennt.

Auch wenn eine original Förderung nach Feuerstein in Deutschland nicht praktiziert wird (in vielen anderen Ländern der Welt ist er persönlich und seine Arbeit anerkannt und fließt sogar in das Schulprogramm ein), tauchen viele seiner Grundfertigkeiten, wenn auch nicht in Zusammenhang mit seinem Namen, in der Fachliteratur zu Teilleistungsstörungen auf. Zum Beispiel ist jeder der sich schon einmal mit dem Thema Dyskalkulie beschäftigt hat, auf den Begriff der Raumorientierung gestoßen. In manchen Fällen wird auch von der Raumlage oder der Orientierung im Raum gesprochen, aber es handelt sich immer um das gleiche Thema.

Es gibt also gewisse Grundfertigkeiten, welche in direktem Zusammenhang mit dem Erlernen von fachlichen Themen (z. B. Lesen, Schreiben, Rechnen, usw.) stehen. Ohne die adäquate Ausbildung dieser Grundfertigkeiten können Lernprozesse nur sehr eingeschränkt oder gar nicht stattfinden.

Daher kombinieren wir die Vermittlung von fachlichen Themen mit einer kognitiven Lernförderung, wodurch die Grundfertigkeiten geschult und das Fachwissen vermittelt werden können!





  
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An dieser Stelle möchten wir unser Material vorstellen. Wir benutzen für unsere Kurse keine Bücher, welche von Anfang bis Ende durch gearbeitet werden müssen.

Nein, die Materialien die wir einsetzen sind vorwiegend von uns selbst entwickelt und gestaltet worden. Unsere eigenen Materialien beziehen sich hauptsächlich auf die Vermittlung der kognitiven Grundfertigkeiten. So gibt es zu allen Grundfertigkeiten Materialien in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Dadurch haben wir die Möglichkeit die Materialien dem Stand der Teilnehmer anzupassen. Dabei sind die meisten Aufgaben frei von Schrift. Da es so gut wie keine schriftlichen Aufgabenstellungen gibt, können sogar Vorschulkinder und Erwachsene Analphabeten selbstständig mit den Materialien arbeiten. Aber auch Schüler mit starken Blockaden erhalten dadurch wieder Spaß am Lernen! Es ist schwer vorstellbar, was das für Materialien sein sollen. Daher zeigen wir hier einige Beispiele.

Bei der Vermittlung von fachlichen Themen sind wir jedoch größtenteils auf Sekundärliteratur angewiesen. Das heißt, wir benutzen Schulbücher, Fachliteratur, Übungshefte usw. Unser Spektrum an Bücher zu den einzelnen Themen ist sehr groß und wächst ständig. Denn auch bei der Vermittlung von fachlichen Themen arbeiten wir nicht nur mit einem Buch, sondern nutzen Einzelteile aus vielen Büchern. Demzufolge haben wir die Möglichkeit ganze Themen weg zu lassen, wenn danach kein Bedarf besteht, oder ein Thema anhand von verschiedenen Materialien und Ansätzen zu erklären.

Wir sind in unserer Arbeit somit sehr flexibel und können auf die individuellen Ansprüche unserer Teilnehmer eingehen. Bei uns muss sich niemand dem Inhalt eines Buches anpassen, sondern wir passen die Inhalte an den Bedarf jedes Einzelnen an!






Ilonka Lück
  
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Dipl. Päd. Ilonka Lück

Ilonka Lück (geb. Heinen), geb. 1969 in Köln, studierte ab 1989 an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln Diplom Pädagogik. Ihr Studium, mit dem Schwerpunkt: Vorschulische Erziehung und Familienpädagogik, beendete sie mit ihrer Diplomarbeit zum Thema: "HIV-Infektion und Aids-Erkrankung im Kindesalter" als Diplom Pädagogin erfolgreich. Zum Ende des Studiums absolvierte sie eine zweijährige Weiterbildung zur Ehe-, Familien- und Lebensberaterin. Bis sie 2001 das Sprünge Institut mit gründete, arbeitete sie u. a. im Bereich der außerschulischen Lernförderung in Köln.





   Dipl. Heilpäd. Nicole Lammers

Nicole Lammers, geb. 1974 in Köln, studierte ab 1994 an der Heilpädagogischen Fakultät der Universität zu Köln Diplom Heilpädagogik. Ihr Studium, mit dem Schwerpunkt: Erziehungsschwierigenpädagogik, beendete sie mit ihrer Diplomarbeit zum Thema: "Teilstationäre Heimpädagogik und Verhaltensauffälligkeit" als Diplom Heilpädagogin erfolgreich. Zum Ende des Studiums arbeitete sie ein Jahr ehrenamtlich in einem Kölner Kinderheim für erziehungsschwierige Kinder. Bis sie 2001 das Sprünge Institut mit gründete, arbeitete sie u. a. im Bereich der außerschulischen Lernförderung in Köln.




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